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Frankfurt verfügt über eine Reihe von Institutionen im Medienbereich, die seit langen Jahren kooperieren. Sie leisten nicht-kommerzielle, gemeinnützige Bildungsarbeit an der Schnittstelle zwischen Kunst und Kommerz, zwischen schulischer und außerschulischer Medienpädagogik und beruflicher Qualifizierung.
Hierzu gehören:
- Medienzentrum Frankfurt
- Filmhaus Frankfurt
- Film- und Kinobüro Hessen
- Galluszentrum
- Medienwerkstatt Initiative
- Jugendbildungswerk

In den vergangenen Jahren ist es jeder dieser Einrichtungen gelungen, sich ein eigenständiges Profil zu erarbeiten, und sich auf unterschiedliche Nutzergruppen einzustellen. Die hierbei allfälligen Überschneidungen werden durch flexible Kooperationen zwischen den Institutionen aufgefangen. Diese Arbeit gilt es konzeptionell, im Hinblick auf die ständig steigende Konvergenz der Medien, fortzuentwickeln und die stattfindende Kooperation aller Beteiligten neu zu strukturieren und zu verstärken.
Die aufgeführten Institutionen sind zu der Überzeugung gelangt, daß ein gemeinsam getragenes Medienzentrum diese Kooperationen nicht nur begünstigt und verstärkt sondern für die Aufgaben der Zukunft, am Medienstandort Frankfurt unumgänglich ist. So wie die Medien sich weiterentwickeln, müssen sich auch die mit Medien befaßten Einrichtungen weiterentwickeln. Zunehmende Medienkonvergenz erfordert engere Kooperationsmöglichkeiten, damit schnellstens neue Kompetenzen und Qualifikationen entstehen können .
Ein Medienhaus als neue Einrichtung kann bei der Ausarbeitung seiner Konzeption auf die Qualifikationen der angeschlossenen Einrichtungen unmittelbar aufbauen. In seinem Wirken kann es auf die vorhandenen technischen Einrichtungen zurückgreifen, die gemäß dem modernsten Standard aufzurüsten sind.
Um die unterschiedlichen Funktionen des Medienhauses gewährleisten zu können sind erforderlich: Möglichkeiten zur Präsentation von Projekten, ein Ausbildungsbereich mit Büroarbeitsplätzen, sowie ein gemeinsam nutzbarer Studio-Produktionsbereich, Büros und Gastronomie.
Denkbar, wünschenswert und durchaus organisierbar wäre es, über die genannten Einrichtungen aus den Bereichen der Medienpädagogik und der Film- und Fernsehbranche auch Betriebe aus der kommerziellen Musik und Unterhaltungsbranche mit anzusiedeln (Verlage, Actors Studios, Musikverlage und -produktionen, temporäre wie institutionalisierte Filmproduktionen).